Leffers Historie

Wir feiern unser 120 jähriges Firmenjubiläum und lassen die Erfolgsgeschichte des Modehauses Leffers Revue passieren. Diese Zeitreise starten wir chronologisch mit der Gründung des Geschäftes Gebr. Leffers.

1894 - 1927

Wir reisen zurück: Ende des 19. Jahrhundert - Heinrich Leffers, der älteste von fünf Brüdern (von insgesamt 11 Geschwistern), ebenso Kaufmann wie sein Vater Wilhelm Leffers, gründete gemeinsam mit seinem Bruder Carl das erste Geschäft in Delmenhorst. Feilschen und Handeln war zu dieser Zeit üblich, was jedoch die Gebr. Leffers konsequent ablehnten - mit Erfolg. Feste Preise, Zahlungen gegen bar, zuvorkommende Bedienung und Verkauf von erstklassiger Ware erwiesen sich als erfolgreich und schon bald wurde das zweite Geschäft in Wildeshausen (geleitet von Friedrich Leffers) und das dritte in Vegesack (geleitet vom Mitarbeiter Hyazinth Rülander) eröffnet. Nun wurden auch die jüngeren Brüder August und Georg Leffers eingestellt, die von Delmenhorst aus Ostfriesland und das Oldenburger Land auf dem Fahrrad bereisten, die Kiepe voller Ware.

Als Kiepenkerle konnten sich die Brüder schnell einen großen Kundenkreis aufbauen und mit dem aufblühenden Marinestandort Wilhelmshaven boten sich neue Möglichkeiten, so wurde hier das vierte Haus am 01. März 1902 gegründet, mit August und Georg als Geschäftsführer. Engagiert und zielstrebig bauten sie das Unternehmen auf, was den ältesten Bruder Heinrich überzeugte und er sich dazu entschied, den beiden jüngsten Brüdern das Geschäft vollständig zu überschreiben. Das Unternehmen etablierte sich schnell in WHV und musste bereits 10 Jahre nach Eröffnung vergrößert werden. Das Sortiment reichte von Kurzwaren über Betten bis hin zu Damen-, Herren- und Kinderkonfektion. Doch schon kurze Zeit nach dem großen Neubau begann der 1. Weltkrieg. In dieser Zeit hielt die Leffers-Familie regelmäßig Kontakt zu den Mitarbeitern, die nun als Soldaten dienten und stand den Angehörigen bei. Auch Georg diente der Marine, während August das Geschäft weiter leitete.

1918 wurden zahlreiche Geschäfte in der Wilhelmshavener Innenstadt von revoltierenden Arbeitern geplündert, so auch das Geschäft Leffers. Doch um die rund 20 Schaufenster vor Zerstörung zu schützen, öffneten August und Georg Leffers wider Erwarten die Türen und ließen die aufgebrachte Menge in das Geschäft rein. Die Söhne von August Leffers, Georg jun. und Eduard Leffers, damals 10 und 8 Jahre alt, beobachteten das Geschehen aus der Wohnung, die sich über den Verkaufsräumen befand. Trotz dass viele der Arbeiter die Textilien entweder nach Gesprächen mit den Geschäftsführern direkt vor Ort oder aber auch in den Folgetagen wieder zurück brachten sind enorme Verluste entstanden. Doch aufgrund der soliden Kundenbasis hat das Haus Leffers die Nachkriegszeit überstanden und nutzte die schwierige Zeit als Neuorientierung und Herausforderung, allen voran August Leffers, der 1919 der Gründungsvorsitzende des ersten Arbeitgeberverbandes Wilhelmshavens war.

1927 - 1939

Wilhelmshaven und auch dem Hause Gebr. Leffers standen nach dem ersten Weltkrieg schwere Zeiten bevor: Inflation, Arbeitslosigkeit und politische Unruhen stellten das Unternehmen wie auch die Stadt vor große Herausforderungen. Doch trotz dieser Krisen und auch dank des Vorschlages der Gebr. Leffers, Kaufleute Wilhelmshavens sollen sich zusammenschließen, um die Tageseinnahmen in Berlin und anderen Städten in Waren umzusetzen, konnte man der raschen Geldentwertung zumindest teilweise entgegensteuern und letztlich 1927 das 25-jährige Bestehen des Kaufhauses Gebr. Leffers, Rüstringen feiern!

Zwischenzeitlich wurden bereits weitere Unternehmen gegründet, so auch das Haus in Oldenburg. Das Wilhelmshavener Geschäft führte August Leffers ab 1934 alleine, unterstützt von seinen Söhnen Georg jun. und Eduard. Mit den Jahren wurden in der Werft wieder Schiffe gebaut, für die das Kaufhaus Leffers Matratzen, Rahmen und Betten, Teppiche, Gardinen und Wäsche lieferte, auch für das Panzerschiff Graf Spee und das Schlachtschiff Tirpitz.

Mit der Aufrüstung wird die Stadt Wilhelmshaven bedeutender Flottenstützpunkt und ab 1938 mit 100.000 Einwohnern die Großstadt Wilhelmshaven, doch der Aufrüstung folgte der zweite Weltkrieg und wieder sind es die Frauen, die das Geschäft aufrecht erhielten. Wie bereits im ersten Weltkrieg unterstützte das Haus Leffers die Angehörigen ihrer Mitarbeiter und dank treuer Helfer konnte das Geschäft vorerst weitergeführt werden.

1939 - 1945

Während Eduard Leffers zum Wehrdienst eingezogen wurde, leitete Georg Leffers jun. das Unternehmen weiter. Durch einen Kradmelder-Unfall während des Frankreichfeldzuges verletzte Eduard sich am Bein, sodass statt des geplanten Einsatzes in Russland Schreibstubendienst in Stettin folgte.

Wilhelmshaven verzeichnete derweil zahlreiche Luftangriffe auf die Stadt, was auch am Kaufhaus Leffers nicht spurlos vorbeizog: In der Nacht vom 14. auf den 15. September 1942 wird das Geschäft vollständig zerstört. Georg, der zu der Zeit noch nicht im Militärdienst war, organisiert unermüdlich den Wiederaufbau, indem er gemeinsam mit 40 Bauarbeitern aus den alten Steinen und einer Holzkunstruktion einen Behelfsbau, die „Baracke“, auf insgesamt 630 Quadratmetern errichtete und konnte diesen bereits am 01. Dezember 1942 eröffnen.

Doch schon am 11. Februar 1943 lag auch dieses Gebäude in Schutt und Asche und wurde erneut vollständig zerstört. In Ausweichquartieren in der Stadt wurde das Geschäft als Tauschzentrale weitergeführt, die neue Ware wurde in sicherer Entfernung auf dem Land gelagert. Bis März 1945 übersteht Wilhelmshaven 102 Luftangriffe, die Stadt ist größtenteils vollständig zerstört, Georg und Eduard Leffers übernehmen nach dem Krieg einen Trümmerberg.

Doch es dauerte nicht lange und die beiden Brüder begannen mit dem Wiederaufbau des Hauses, einer Steinbaracke auf der alten Kellerdecke, die am 01. November 1945 eröffnet werden konnte und in der die davor ausgelagerten Warenbestände verkauft wurden. Mit Mut und unerschütterlichem Glauben daran, aus jedem „Ende“ einen neuen Anfang zu machen, hatten 1902 und in den Folgejahren ihr Vater August Leffers und sein Bruder Georg Leffers sen. die Grundsteine für dieses Unternehmen gelegt. Nach ihrem Tod im Jahre 1946 nahmen sich die Söhne Georg jun. und Eduard Leffers diese Philosophie nun als Vermächtnis.

1947-1951

Die Nachkriegszeit stellte sowohl die Stadt, als auch die Gebrüder Leffers erneut auf eine harte Probe. Doch trotz des Kalten Krieges und der vergleichsweise hohen Lebenshaltungskosten in Wilhelmshaven entstehen in der Marktstraße Ende der 40er Jahre rund 27 neue Geschäfte und auch die Verkaufsräume des Hauses Leffers füllten sich zusehend, sodass die errichtete Steinbaracke schon bald zu klein wurde.

Gemeinsam mit dem Architekten Frank Iwersen wurde der große Wiederaufbau des Gebäudes geplant und durchgeführt und kurze Zeit später konnte bereits Richtfest gefeiert werden.
(Bild 2: Eduard Leffers gemeinsam mit Sohn Curt Leffers, späterer Geschäftsführer)

Nach knapp einem Jahr Bauzeit wurde der Neubau gemeinsam mit den inzwischen 150 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen feierlich eröffnet und den schwierigen Zeiten zum Trotz fühlten sich die Kunden auch weiterhin eng verbunden mit der Firma Leffers und brachten Geschenke, Gedichte und Dankschreibungen als Zeichen der Treue.

Das Gebäude erstrahlte nun mit elf Schaufenstern und zehn Schaukästen in Wilhelmshavens Innenstadt, die örtliche Presse schrieb damals über den Wiederaufbau des Hauses Leffers: „Wenn sich so Erfolg an Erfolg reiht, dann muss aus diesen Mosaiksteinen einmal wieder ein prächtiges Wilhelmshaven an der Jade werden.“
Ein Ziel, das Eduard Leffers sich schon längst als seines gesetzt hat! 

1950er

Zwei Jahre nach der erfolgreichen Neueröffnung folgte 1952 das große Jubiläum: 50 Jahre Leffers!
Der Jubiläumsverkauf am 17. März übertraf alle Erwartungen, es lockte eine Tombola mit attraktiven Preisen, für Kunden aus dem Butjadinger Land fuhr exklusiv eine Fähre von und nach Eckwarderhörne, das Sortiment wurde erweitert und umfasste nun Damen- und Herrenkonfektion, Berufsbekleidung, Teppiche, Gardinen, Frottierware, Wäsche und Bettwaren, Stoffe, Trikotagen, Baby- und Kleinkindermode und Strümpfe - Ein Einkaufserlebnis für nahezu alle Generationen.


Die Zeiten entspannten sich zwar sehr langsam aber kontinuierlich, die Stadt erholte sich nach und nach und feierte schließlich 1953 100 Jahre Wilhelmshaven und wurde in den darauffolgenden Jahren nach dem Wiederaufbau der 4. Einfahrt erneut Marinestandort.
Auch die Kaufkraft in der Stadt entwickelte sich weiter positiv. Neben den beliebten Sommer- und Winterschlussverkäufen im Hause Leffers wurden die eigens veranstalteten Modenschauen zu echten Publikumsmagneten, es war endlich wieder Zeit für Mode! 

Während Eduard Leffers Ende der 40er Jahre noch selbst mit dem LKW nach Westfalen fuhr, um neue Waren zu beschaffen, traf man sich in den 50ern nun in Berlin zu Modevorführungen und orderte dort das neue Sortiment.
Ab 1953 wurde die Geschäftführung um Karl-Christan Jensen erweitert, 1954 übernahm Georg Leffers jun. das Haus in Bonn und somit war Eduard Leffers von diesem Zeitpunkt an alleiniger Gesellschafter in Wilhelmshaven. 

Auch in diesem Jahrzent erwies sich die Verkaufsfläche bald als zu klein und so folgte 1956 der nächste große Neubau, im Herbst folgte dann die Erweiterung. Das Geschäftshaus Leffers erhielt eine neue Fassade und zusätzlich neue Schaufenster.

Die Innenstadt wuchs immer weiter, zunehmend mehr Geschäfte siedelten an und so wurde die Marktstraße von 1959 bis 1970 zur Fußgängerzone umgestaltet, was sie auch bis heute geblieben ist. 


1960er

In den 60ern wurde Wilhelmshaven erneut von einer schweren Orkanflut heimgesucht. Auch hier brach, wie bei der vorherigen Flut '54, der Maadedeich und hielt den Wassermassen nicht stand. Trotz der Wasserhöhe von 5,22m über NN kamen in Wilhelmshaven keine Menschen zu Schaden. Im Gegensatz zum Stadtteil Rüstersiel blieb die Innenstadt und damit auch das Haus Leffers unversehrt.
So folgte im Jahr 1964 ein weiterer Umbau des Gebäudes, welcher ursprünglich Ende des Jahres eröffnet werden sollte. Doch der Fund eines Blindgängers aus dem 2. Weltkrieg verzögerte die Pfahlgründung. Nach erfolgreicher Entschärfung konnte der Erweiterungsbau durchgeführt und später eröffnet werden.
Passend hierzu wurden die Schaufenster zu aktuellen, lokalen und internationalen Themen und Events gestaltet, wie beispielsweise das 10 jährige Jubiläum des Stadtheater Wilhelmshavens oder die sich zur damaligen Zeit zur Ikone der Popkultur entwickelten Figur James Bond.
Die Weiterentwicklung und das Wohlergehen der Stadt lagen Eduard Leffers schon immer besonders am Herzen, so dass er sich in den 60er Jahren intensiv mit den Ideen der Stadtbauräte beschäftigte und beispielsweise Pläne für die Rückverlegung des Bahnhofs entwickelte, um hier mit Wohn- und Geschäftsbebauungen die Innenstadt mit der Südstadt zu verbinden. Dies führte jedoch zu Unstimmigkeiten zwischen Kaufmannschaft, Stadtplanung, Bundesbahnmanagement und Industrie. Pläne, die Grenzstraße mithilfe einer Brücke über das Bahngelände zu verlängern, widerlegte Eduard Leffers mithilfe von Berechnungen der Gesamtlänge dieser Brücke, beschafften Beweisen für die Lahmlegung ganzer Geschäftszüge und eines professionellen Gutachtens, welches gegen den Bau der Brücke sprach.
Schon früh warnte Eduard Leffers vor den Konsequenzen, den Anschluss an die sich entwickelnde europäische und weltweite Wirtschaft und den Massengutverkehr zu verpassen. In seinen Augen war beispielsweise ein Welt-Tiefwasserhafen in Deutschland eine nationale Angelegenheit, die Priorität haben sollte. Angesichts der Vorzüge Wilhelmshavens stellte er für einige zurecht die Frage, was die Holländer wohl mit diesem Geschenk der Natur gemacht hätten.

1970er

Seit nun 70 Jahren besteht das Haus Leffers und gehört inzwischen fest zum Stadtbild Wilhelmshavens. Manche Mitarbeiter sind inzwischen seit 40 Jahren Teil des Familienunternehmens, die für Ihre langjährige Treue geehrt wurden.
Auch Eduard Leffers wird 1973 für seine Verdienste um den wirtschaftlichen Wiederaufbau in Wilhelmshaven geehrt, mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Auch in den 70ern sollte kein Jahrzent vergehen, ohne das Haus stetig weiterzuentwickeln und auszubauen. So folgte 1973/1974 der nächste große Umbau. Auf einer Fläche von nun 3500qm erstrahlte das Gebäude im modernsten Stil, und reichte nun bis zur Grenzstraße. Mit neuer Einrichtung, neuem Fahrstuhl, Rolltreppen, Klima- und Sprinkleranlagen, Personalräumen und einem Restaurant, dem „Leffers-Eck“, lud das Haus Leffers die Kunden zu einem völlig neuen Einkaufserlebenis ein.
Im Jahr 1975 folgte der nächste Generationswechsel: Der Sohn von Eduard, Curt Leffers, trat endgültig in die Firma ein und übernahm erstmalig Verantwortung als Geschäftsführer. Neue Marketingstrategien und neuartige Werbekonzepte, gefolgt von modernem Management, führten das Unternehmen weiter erfolgreich nach vorne, sodass letztlich 1977 stolze 75 Jahre Leffers Wilhelmshaven gefeiert wurde. Anlässlich dieses Jubiläums schrieb Eduard Leffers einen Kunstwettbewerb aus, bei dem der Schnittpunkt der beiden „Lebensadern“ Wilhelmshavens mit einem in der Sonne glitzernden Element gestaltet werden sollte. Und so schenkte die Firma Leffers den Wilhelmshavenern die damals von Siegfried Pagel gestaltete Stele aus Stahlrohr und Blech, die bis heute „Leffers-Säule“ genannt wird.
Im darauffolgenden Jahr trat Hermann Köhler für Karl-Christian Jensen als Geschäftsführer ins Unternehmen ein, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Von da an führten Curt Leffers und Hermann Köhler gemeinsam das Tagesgeschäft.  

1980er

Neues Jahrzent - Neuer Umbau:  Anfang der 80er Jahre wurden Altbauten zur Bahnhofstraße endgültig abgerissen und der dadurch neu geschaffene Platz für weitere Neubauten genutzt. So wurde das Haus zur Marktstraße aufgestockt und somit Verkaufsflächen auf drei durchgehenden Etagen geschaffen. Das Café & Restaurant wurde von 100 auf 150 Sitzplätze vergrößert, namhafte Marken wurden mit ins Sortiment aufgenommen und mit einem dritten Eingang zur Marktstraße wurde das nun 4500qm große Geschäft komplettiert.
Die Anbindung der Stadt an das Autobahnnetz, durch die Fertigstellung der A29, brachte neuen Aufschwung in die Stadt und der Verkauf ging fortan erfolgreich weiter. 

Zum 125 jährigen Jubiläum Wilhelmshavens beteiligte sich die Firma Leffers finanziell, zusammen mit weiteren Unternehmen, an der Rekonstruktion des Denkmals für Kaiser Wilhelm I., welches im 1. Weltkrieg eingeschmolzen wurde. Auch für die Fertigstellung der Südstrandpromenade Ende der 80er Jahre engagierte sich Leffers und sponserte die Bronzeskulptur „Nautilus“, die bis heute ihren Platz am Südstrand findet.
Für alles, was der Stadt und auch den Einwohnern wichtig erschien oder was dem Wohl diente, engagierte sich die Firma Leffers und so erhielt Eduard Leffers Mitte 1980 die Stadtmedaille überreicht. 

1990

Die Nacht vom 05. auf den 06. Dezember 1990 ist vielleicht einigen Wilhelmshavenern noch im Gedächtnis geblieben, für die Firma Leffers wurde diese Nacht zu einem wahrgewordenen Albtraum: Großbrand im Modehaus, wie sich später herausstellte, verursacht durch Brandstiftung! 

Um 1:18 Uhr ging der erste Alarm bei der Feuerwehr Wilhelmshaven ein, ausgelöst durch die Brandmeldeanlage der Firma. Zeitgleich riefen zahlreiche Anwohner und Passanten ebenfalls bei der Feuerwehr an und meldeten Rauch im Bereich des Hauses.
Beim Eintreffen der Löschfahrzeuge stand der Eingangsbereich bereits in Flammen. Dank der Sprinkleranlage wurde ein Übergreifen der Flammen auf den Innenraum verhindert und somit schlimmeres vermieden. Doch an der Außenfassade loderten inzwischen die Flammen hoch bis hin zum Café & Restaurant, wo Scheiben der enormen Hitzenetwicklung nicht mehr standhielten und zersprangen, ebenso wie die Eingangstüren und Teile der Schaufensterscheiben. Nach ca. 1,5 Stunden war das Feuer gelöscht und eine Brandwache wurde bis 6 Uhr am frühen Morgen gestellt.
Nach und nach zeigte sich das gesamte Ausmaß dieser Katastrophe, ein Millionenschaden! Obwohl ein Übergreifen der Flammen auf den Verkaufsraum verhindert werden konnte, war das Geschäft und vor allem die Ware mit feinem Ruß bedeckt, in der Luft lag ein beißender Rauchgeruch und durch das Wasser der Sprinkleranlagen war ein Fortführen des Verkaufs nicht möglich. Das Geschäft musste für vier Monate schließen. 

Ein einschneidendes Ereignis, das bis heute tief in den Köpfen der Mitarbeiter und der Familie Leffers steckt, welches jedoch, wie man es vom Hause Leffers kannte, als Antrieb und Motivation für einen Neubeginn genutzt wurde. 


1991

Nach dem unschönen Ende des Weihnachtsgeschäftes für die Firma Leffers ging es nun mit Optimismus und Ehrgeiz an den Wiederaufbau des Geschäftes. Gemeinsam mit Architekten wurde die Totalsanierung des Geschäftes unter der Leitung von Curt Leffers geplant und durchgeführt.
Auch die Mitarbeiter/innen, inzwischen waren es rund 230, waren motiviert bei den Aufräumarbeiten mitzuhelfen, jeder brachte sich so gut es ging ein und als „Lefferaner“ hielt man besonders in solchen Zeiten mehr denn je zusammen. Zusätzlich fanden für das Team Schulungen während des Baus statt, die bestens über Modetrends, Schnittformen und Materialien für die kommende Saison informiert haben.
Es wurde investiert und erneuert, das Haus bekam zwei neue Rolltreppen und einen Glasfahrstuhl, zwei große Glaskuppeln sorgten für ein lichtdurchflutetes Ambiente und auf einer Einkaufsfläche von nun 6000qm, ausgestattet mit neuen Böden und Möbeln, hatte man eine völlig neue Einkaufsatmosphäre geschaffen. 

Im Zuge des Neustarts wurde das Sortiment ebenfalls erneuert, so wurden beispielsweise Teppiche und Stoffe nach dem Bau nicht mehr geführt. Zeitungsberichten zufolge war die Vorfreude auf die Eröffnung des Hauses in der gesamten Stadt spürbar und so konnte ein erfolgreicher Neustart am 15. April 1991 gefeiert werden, nach nur 4 Monaten Bauzeit. In kürzester Zeit wurde ein völlig neues Ladenkonzept erstellt und mit großem Erfolg durchgeführt, das Haus erstrahlte mit mehr Verkaufsfläche, neuer Mode und innovativen Erneuerungen, was die Kunden begeisterte. Mit diesem gelungenen und überwältigendem Neubeginn übergab Eduard Leffers sein Lebenswerk endgültig an seinen Sohn Curt Leffers.
Im Jahr 1997 verstarb Eduard Leffers. Neben der Familie, den Freunden und Mitarbeitern trauerten viele Menschen im Stadtgebiet um diese große Persönlichkeit. Für die Stadt Wilhelmshaven und die gesamte Region trug Eduard Leffers einen entscheidenen Anteil am wirtschaftlichen Wiederaufbau und verfolgte mit großem Engagement und Herzblut Visionen und Ziele, die die Stadt, aber vor allem das Traditions- und Familienunternehmen Leffers so erfolgreich voranbrachten. 


2002

Anfang der 2000er stand ein Meilenstein bevor: 2002 feierte Leffers sein 100 jähriges Jubiläum und blickte zurück auf eine erfolgreiche Firmengeschichte, ein Unternehmen, das schwere Schicksalsschläge und Krisen bewältigt und aus allem Negativen immer das Positive rausgezogen und Bestmögliche daraus gemacht hat.
Nach wie vor galt es an bewährten und erfolgreichen Leffers-Prinzipien festzuhalten und diese mit modernem Management umzusetzen. Sei es durch aufwendige Umbaumaßnahmen, Sortimentsumstellungen oder Schulungen und Weiterbildungen für das Personal, das Modehaus Leffers ist stetig mit der Zeit mitgegangen und konnte diesen großen Erfolg und das Jubiläum gebührend feiern.
Die pünktlich zum Jubiläumsjahr neu gestalteten Schaufenster zur Bahnhofstraße und die Ergänzung durch einen Glas-Erker zum Parkplatz ließen das Haus moderner und ansprechender aussehen und führten das, man kann beinahe Ritual sagen, erfolgreich fort, in jedem neuen Jahrzent eine neue Umbaumaßnahme zu planen und durchzuführen. 

Das Jubiläum lockte mit vielen Rabattaktionen und attraktiv gestalteten Verkaufsflächen im gesamten Modehaus und gemeinsam mit allen Mitarbeitern, feierten Geschäftsführer Curt Leffers und Hermann Köhler diesen bedeutenden Meilenstein und den Beginn des zweiten Leffers-Jahrhunderts. 


2003

Im Jahr 2003 bekam das Modehaus Leffers „Zuwachs“. Nicht durch neuen Umbauten innerhalb des Gebäudes, sondern durch den Kauf des historischen und denkmalgeschützten Gebäudes in der Marktstraße 92, welches 1890 als Stadt-Alterssitz für den Landwirt Eilert Harms errichtet wurde.
Das Haus wurde 1998 von Leffers erworben und anschließend aufwendig restauriert und saniert. Die äußerliche Fassade wurde mit Stuck, neuen Fenstern, zeitgenössischen Details und Elementen wiederhergestellt, ohne den historischen Aspekt hierbei zu vernachlässigen. Der Ausbau des Dachgeschosses schaffte neuen Wohnraum, der sich in das denkmalgeschützte Gebäude hineinfügte.  

Die Ladenfläche im Erdgeschoss wurde im Zuge der Restaurierung zum Betty Barclay Store umgebaut, welcher erfolgreich im Jahr 2003 feierlich eröffnet wurde. Damit hatte die Firma Leffers einen weiteren Glanzpunkt im Zeichen der Wilhelmshavener Stadtsanierung gesetzt.
Noch im selben Jahr eröffnete die Firma Leffers einen weiteren Store: Den s.Oliver Store in der Marktstraße 65, der spätere Havenschön curvylove Store.  Auch hier wurden keine Kosten und Mühen gescheut und die Verkaufsflächen umfangreich umgebaut, um den Kunden auch auf kleinem Raum ein großes Einkaufserlebnis garantieren zu können.
Das Unternehmen wuchs zusehends weiter und zählte längst zu den bedeutendsten Arbeitgebern der Region. 


2004-2008

Mit dem neuen Jahrtausend folgte die Erweiterung der Geschäftsführung um Guido Schöttler. Zwei Jahre später trat auch die Tochter von Curt Leffers, Daniela Leffers, als zukünftige Geschäftsführerin und inzwischen 4. Generation der Familie in das Unternehmen ein.
Nur kurze Zeit später, im Jahr 2008, expandierte die Firma weiter und übernahm das Modehaus Petzhold in Münster. Die Verbindung und Vorliebe zu Münster war für die Familie Leffers bereits in Studienzeiten geschaffen und somit kein unbekanntes Pflaster. 
Es folgte ein umfangreicher Umbau und große Renovierungsmaßnahmen, was das historische Gebäude mitten im Herzen Münsters neu erstrahlen ließ. Auf rund 3000 Quadratmetern Verkaufsfläche, verteilt auf drei Etagen, konnte noch im selben Jahr die gelungene und große Neueröffnung gefeiert werden.
Bis heute wird das Unternehmen am Prinzipalmarkt 5 von Daniela Leffers erfolgreich geführt und wie das Modehaus Leffers stetig erweitert und modernisiert. 


2009-2012

Mit der Zeit entstanden so manch eigene Traditionen, die sich in das Stadtbild eingefügt hatten. So auch der Weihnachtsmann „Klausi“, der traditionell jedes Jahr auf dem Vordach des Modehauses Leffers in der Vorweihnachtszeit über die Marktstraße wacht. Im Jahr 2009 hatte sich dieser 300 Kilo schwere Koloss etwas unsanft nach 16 Jahren Dienstzeit zur Ruhe gesetzt: Er stürzte beim Aufbau ab und so mussten die Wilhelmshavener in diesem Jahr auf „Klausi“ verzichten. Doch schnell stand fest: Ein neuer Klaus muss her!
Nach einer langen Regeneration und zahlreichen Operationen war der „Neue Klaus“ startklar für seine Premiere im Jahr 2010. Neu und von da an immer dabei: Ein goldenes Buch auf seinen Knien, in dem die geheimen Weihnachtswünsche der Wilhelmshavener/innen stehen.
Nachdem das neue Jahrzent angebrochen war stand die nächste Erweiterung bevor: In der Marktstraße 61 eröffnete die Firma Leffers den Room 61, einen Young Fashion Store, der vor allem die jüngere Generation ansprach. Trends für modebewusste Mädchen, die hier zu angesagter Musik und vor allem günstigen Preisen nach Herzenslust shoppen konnten. Die Philosophie des Shops: Aktuelle Mode muss nicht zwangsläufig teuer sein. Marken wie Tally Weijl oder Hailys bildeteten das Basissortiment, abgerundet durch passende Accessoires wie Sonnenbrillen, Tücher und Schmuck.
Noch im selben Jahr fand auch im Modehaus Leffers ein umfangreicher Umbau statt, mit dem nach Beendigung der Baumaßnahmen den Kunden und Kundinnen rund 8000qm Verkaufsfläche zur Verfügung standen. Im hinteren Teil des Gebäudes wurden durch den Abriss der alten Zwischenetagen neue Flächen geschaffen. Büroräume wurden auf das Dach verlagert, die Kinderabteilung zog in die 2. Etage. Auf dem dadurch frei gewordenen Platz im Erdgeschoss eröffnete 2012 das Schuhhaus Zumnorde seine 25. Filiale, was den Anspruch der Firma Leffers, alle Generationen von Kopf bis Fuß auszustatten, komplettierte. Eine weitere Bereicherung für das Unternehmen und auch die Stadt Wilhelmshaven. 


2014

Kurze Zeit nach dem erfolgreichen Teil-Abriss und -Umbau im Modehaus folgte die nächste Expansion: Das Unternehmen Leffers eröffnete im April 2014 in der Bahnhofstraße 22 sein Schwesternhaus Intersport Leffers.
Das zuvor als Fitnessstudio genutzte Gebäude wurde von Grund auf saniert, mit modernster Technik ausgestattet und erlebnisorientiert gestaltet.
Mit einer Fläche von über 1200 Quadratmetern ist das Sporthaus bis heute das größte Erlebnis-Sporthaus zwischen Emden und Bremen. Das Sortiment reicht von Laufschuhen über Wanderrucksäcke und deckt durch die vielen unterschiedlichen Bereiche, wie Multisport, Fitness, Outdoor, Accessoires, Teamsport, Sneaker, Running und viele weitere, beinahe jede Sportart ab.
„Dein Sporthaus im Norden“ ist für das Unternehmen weitaus mehr als ein Slogan: Die gesamte Verkaufsfläche wurde im maritimen, nordischen Stil gehalten und spiegelt die Küstennähe des Standortes wider. Auch lokale Sportvereine und -Events werden gemeinsam mit anderen Unternehmen unterstützt oder ausgestattet, was die Nähe zur Region unterstreicht.
Mit Intersport Leffers hat die Firma Leffers nicht nur weitere, neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern einmal mehr bewiesen, wie wichtig es ist, Visionen im Blick zu behalten und Ziele zu verfolgen. Es wurde eine Erlebniswelt geschaffen, die von einer Kühl- und Windkammer bis hin zur Fuß- und Bewegungsanalyse für den perfekten Laufschuh reicht, und die die Stadt Wilhelmshaven zu einem wichtigen Standort für alle Sportbegeisterten in der Region gemacht hat. 


2015

Nach zahlreichen Umbauten, Erneuerungen, Auf‘s und Ab‘s ging nach 40 Jahren die nächste Ära zu Ende: Curt Leffers trat aus dem Unternehmen aus und übergab seiner Tochter Daniela Leffers nun die volle Verantwortung.
Im feierlichen Rahmen ließ das gesamte Leffers-Team die letzten 40 Jahre noch einmal Review passieren und zelebrierte im Anschluss die emotionale Verabschiedung. 

Für viele Einwohner der Stadt und Region war und ist Curt Leffers ein bekannter Name, durch den Nachnamen, aber vor allem durch die vielen wohltätigen Engagements und den Einsatz für die Stadt Wilhelmshaven. Bereits sein Vater erkannte die Wichtigkeit darin, den Standort eines Unternehmens ebenso gut zu behandeln und voranzubringen wie seine eigene Firma und so war es, dass auch Curt Leffers sich zu jederzeit für das Stadtgebiet und den Erhalt des stationären Handels einsetzte und dies bis heute tut. 

Sich stetig weiterzuentwickeln, den Wandel der Zeit im Auge zu behalten und sich für die Region stark zu machen sind für ihn eine Selbstverständlichkeit. 

Für viele Mitarbeiter/innen ist Curt Leffers der Geschäftsführer, der das Familienunternehmen zu einem familiären Unternehmen gemacht hat und für den der Name „Familienbetrieb“ Programm war.
Gemeinsam bewältigte man schwierige Zeiten und wuchs noch enger zusammen, Negatives wurde zum Positiven umgewandelt und immer vorne voran war Curt Leffers mit motivierenden Worten und unermüdlichem Durchhaltevermögen.
Diese Philosophie und ein solches Führungsvermögen galt es 2015 zu übergeben, an seine Tochter Daniela Leffers, die inzwischen in 4. Generation das Unternehmen in diesem Sinne führt. 


2015-2017

In den kommenden drei Jahren folgte ein Rundumschlag: Das gesamte Erdgeschoss und erste Obergeschoss wurden aufwendig modernisiert und umgebaut.
In mehreren Bauabschnitten wurden die Deckenverkleidungen entfernt, Böden ausgetauscht und neue Abteilungsbereiche geschaffen, was sowohl die natürliche Laufführung als auch das gesamte Raumgefühl positiv beeinflusst haben. Die offenen Decken und ein neues Lichtsystem lassen die Verkaufsflächen größer und luftiger wirken und sorgen im traditionsreichen Modehaus für ein neues und zeitgemäßes Einkaufserlebnis.
Auch das Farbkonzept wurde modern gehalten. Helle, ruhige Töne sorgen für ein angenehmes Ambiente und lassen die Mode im Mittelpunkt stehen. Die gewählten Materialkombinationen wie getöntes Glas, Messing und Holz unterstreichen die luftige Atmosphäre und erinnern an einen gelungenen Mix aus Loft- und Industriedesign.
Im Zuge des Umbaus wurde auch der Seiteneingang zur Marktstraße geschlossen, was für neuen Verkaufsraum sorgte und die Verkaufsfläche auf über 8000 Quadratmetern vergrößerte. Damit gehört das Modehaus zum größten Modehaus der Region.

Der Verkauf ging trotz dieser umfangreichen Baumaßnahmen weiter, was die Kunden und Kundinnen nicht beirrte. Im Gegenteil, man erwartete voller Neugier, was die Firma Leffers sich Neues hat einfallen lassen und fieberte der großen „Neueröffnung“ entgegen, die erfolgreich im Jahr 2016 gefeiert werden konnte, dicht gefolgt vom 115 jährigen Jubiläum im Jahr 2017. 


2020

Die Modewelt hatte sich im Laufe der Jahre verändert. Auf den Laufstegen großer Designer rückte immer mehr das Thema Vielfalt und Diversität in die Mitte, was sich auch in den Kollektionen widerspiegelte. Marken brachten eigens kreierte Untermarken für Plussize Mode heraus und machten die Modewelt damit noch bunter und vielfältiger. Nach und nach kam dieser Wandel in den Mode-Metropolen an, die Diversität blieb jedoch in den kleineren Städten vorerst aus.
Diese Lücke erkannte auch die Firma Leffers und eröffnete Anfang 2020 einen Plussize Store in der Wilhelmshavener Innenstadt: Havenschön curvylove.

Auf der Fläche des ehemaligen s.Oliver Stores, der zwischenzeitlich als Young Fashion Store fungierte, entstand ein trendiger Concept Store mit angesagten Topmarken und Trends für kurvige Frauen, die mehr von der Modewelt erwarteten, als schwarze, weite Kleidung. Das Sortiment von Havenschön curvylove reicht bis heute von Accesoires über Outdoorjacken bis hin zu trendigen Outfits in den Größen 42 bis 54. Hier findet Frau alles, was Ihre Kurven perfekt in Szene setzt.

Doch der Start des Stores lief holpriger ab, als die bisherigen Eröffnungen: Im Frühjahr 2020, pünktlich zur Eröffnung, ging ganz Deutschland und damit auch Wilhelmshaven in den Lockdown, ausgelöst durch eine weltweite Pandemie. Covid hatte die Welt fest im Griff und damit auch den gesamten Einzelhandel. Doch trotz dieser widrigen Umstände ist der Neubeginn geglückt, man wusste sich zu helfen und durch angebotene Abholservices und Lieferdienste, einen neu aufgebauten Onlineshop und Social Media konnten die ersten Artikel erfolgreich verkauft werden. Inzwischen hat sich der Concept Store in Wilhelmshaven etabliert und gehört fest zum Stadtbild. 


2020-2022

Das Unternehmen steht seit nun 120 Jahren an Ort und Stelle und gehört zum Stadtbild wie die Kaiser-Wilhelm-Brücke.
Eine Firmengeschichte, die traditionsreicher kaum sein kann und eine Philosophie, in allem immer das Neue zu sehen und sich stetig neue Meilensteine zu setzen, die nun bereits in der 4. Generation gelebt wird.
Neue Hürden wie der Onlinehandel wurden nicht als Konkurrenz wahrgenommen, sondern als Chance genutzt, um den stationären, lokalen Handel auch online voranzubringen. Seit 2018 ist die Firma Leffers in der digitalen Welt angekommen und spätestens seit der Coronapandemie ist das gesamte stationäre Sortiment auch im eigenen Onlineshop erhältlich.
Zwischen Lockdown und Beschränkungen wurde ebenso eine Kunden App entwickelt, die die Kunden bequem bei sich Zuhause erreicht und sie dort mit neuen Trends, frischer Mode und Aktionen versorgt.
Heute führt Daniela Leffers gemeinsam mit Sascha Novicic, der seit 2021die Geschäftsführung komplettiert, das Traditionshaus nach bewährten und auch neuen Prinzipien. Grundsätze wie Kundenorientierung, Mitarbeiterbindung, ein hoher Qualitätsanspruch, Loyalität und Lokalpatriotismus stehen von Beginn an für ein erfolgreich geführtes Unternehmen und sind bis heute verinnerlicht.
Die Liste der überstandenen, einschneidenden Ereignisse reicht von zwei Weltkriegen über den Großbrand bis hin zur globalen Pandemie und hat aus der Firma Leffers das gemacht, was sie heute ist: Ein bedeutender Arbeitgeber, mit inzwischen rund 170 „Lefferanern“, das größte Modehaus der Region und ein wichtiges Unternehmen, das sich seit Gründung der Stadt Wilhelmshaven verpflichtet und diese wirtschaftlich erheblich vorangebracht hat. 

Mit einem Sortiment, das von der Erstlingsausstattung bis Heimtextilien reicht, alle Generationen abdeckt und neben Sport und Mode auch die passenden Accesoires zum Look führt, ist das Modehaus Leffers ein Einkaufserlebnis für die ganze Familie und deckt die Kunden und Kundinnen seit 120 Jahren von Kopf bis Fuß ein.